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Formule 1

F1 Mexiko: Hamilton attackiert Leclerc, Ferrari unter Druck

Die RedaktionAktualisiert am 3. November 20264 Min.

Liauzh · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Nach dem Crash beim Mexiko-GP kritisiert Lewis Hamilton die Mentalität von Charles Leclerc und fordert klare Teamregeln und ein ernstes Gespräch bei Ferrari.

Merke

Nach dem Zwischenfall in der ersten Runde des Mexiko-GP kritisiert Lewis Hamilton die Mentalität von Charles Leclerc und fordert ein ernstes Gespräch und klare Regeln bei Ferrari.

Das Duell zwischen Lewis Hamilton und Charles Leclerc beim Großen Preis von Mexiko hat bei Ferrari Spuren hinterlassen. Einen Tag nach dem Rennen warf der siebenfache Weltmeister seinem Teamkollegen eine Alles-oder-nichts-Mentalität vor und forderte Veränderungen im Team.

Was in der ersten Runde geschah

Gleich nach dem Start griff Leclerc Hamilton an und überholte den langsam gestarteten George Russell. Danach kämpften die beiden Ferrari um die Führung und verließen in den Kurven 4 und 5 die Strecke. Leclerc schnitt über das Gras und übernahm die Führung; Hamilton verlor Platz zwei an Max Verstappen und sagte per Funk, er sei von seinem eigenen Teamkollegen hinausgedrängt worden.

Leclerc erhielt eine Fünf-Sekunden-Strafe. Eine rote Flagge nach dem schweren Unfall von Valtteri Bottas in Kurve 1 mischte das Feld dann neu: Leclerc verbüßte seine Strafe in der Box, wodurch Verstappen virtuell in Führung lag. Beim Neustart bekam Leclerc einen Bremsplatten und wurde Vierter. Verstappen gewann vor Hamilton; Kimi Antonelli wurde Dritter und damit Weltmeister.

Hamiltons Kritik

Hamilton sagt, Ferrari hätte in dieser Saison mehr Siege verloren, wenn er dieselbe „Kamikaze“-Haltung wie Leclerc gehabt hätte. Er erinnert daran, dass Leclerc schon früher hart gegen Carlos Sainz gekämpft hat, und meint: Geht es um Platz vier und fünf, ist der Preis begrenzt; geht es um Platz eins und zwei, steht der Sieg auf dem Spiel. Leclerc ist 28 Jahre alt, für Hamilton ist es daher keine Frage des Alters, sondern der Mentalität.

Er verweist auf Silverstone, wo er Leclerc hätte angreifen und alles riskieren können und Ferrari am Ende ein gemeinsames Ergebnis holte. Seiner Ansicht nach war in Mexiko ein Doppelsieg möglich, und das Team habe keine Einsatzregeln für seine Fahrer.

Ein Gespräch steht an

Hamilton erklärt, das Gespräch finde intern statt und werde nicht einfach, müsse aber geführt werden. Er sagt, bisher sei nichts unternommen worden, räumt aber ein, bei Mercedes schon schwierigere Situationen erlebt zu haben, wo er und Nico Rosberg beim Start eines Rennens kollidierten. Außerdem habe Teamchef Frédéric Vasseur vor dem Rennen nervös gewirkt und tue sein Bestes.

Der Stand in der Meisterschaft

Ferrari hat 2026 zwei Siege und liegt 126 Punkte hinter Mercedes, das den Konstrukteurstitel bereits sicher hat. Wie es weitergeht, hängt von der Entscheidung ab, die die Scuderia in den nächsten Rennen zum Umgang mit ihren beiden Fahrern trifft.

Häufige Fragen

Was ist zwischen Hamilton und Leclerc in Mexiko passiert?

In der ersten Runde verließen beide Ferrari im Kampf um die Führung in den Kurven 4 und 5 die Strecke. Leclerc übernahm die Spitze, Hamilton verlor Platz zwei an Max Verstappen.

Welche Strafe bekam Leclerc?

Eine Fünf-Sekunden-Strafe für den Zwischenfall. Er verbüßte sie während der roten Flagge in der Box und wurde Vierter.

Was fordert Hamilton bei Ferrari?

Ein ernstes internes Gespräch und Veränderungen. Er stellt fest, dass das Team keine Einsatzregeln für seine beiden Fahrer hat.

Quellen

Verfasst von der Karrazmotorsport-Redaktion, vor der Veröffentlichung geprüft. Einstellwerte: Bitte immer das Handbuch Ihres Fahrzeugs beachten. Unsere Leitlinien.

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