
Brett Duncan: Untersuchungsergebnis nach Unfall in Oulton Broad
Der Coroner von Suffolk sieht beim Tod von Motorbootfahrer Brett Duncan (51) in Oulton Broad einen Fahrfehler als Mitursache der tödlichen Kollision.
Merke
Am 27. Oktober 2026 kam der Coroner zu dem Schluss, dass ein Fahrfehler zur tödlichen Kollision von Brett Duncan in Oulton Broad beitrug, ohne dessen Art genauer zu benennen.
Der Coroner von Suffolk hat am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, eine erzählende Schlussfolgerung zum Tod von Brett Duncan vorgelegt, einem 51-jährigen britischen Motorbootrennfahrer aus Martlesham Heath. Laut Powerboat News starb er am 24. Juli 2025 auf Oulton Broad in Lowestoft, als sein Hydroplane ein festgemachtes Hausboot rammte. Der Coroner hält fest, dass ein Fahrfehler wahrscheinlich zur Kollision beitrug, dessen genaue Art aber ungeklärt bleibt.
Was in Oulton Broad geschah
Brett Duncan fuhr den neunten Lauf der Meisterschaft des LOBMBC, des örtlichen Motorbootclubs. Der Unfall ereignete sich laut Coroner gegen 18:49 Uhr, in der letzten Trainingsrunde, bei bewölktem Wetter und ruhigem Wasser. Ein Video zeigt, dass er über die linke Schulter blickte, während ihn ein anderes Boot ohne Zwischenfall überholte; danach verließ er die Strecke und traf das Hausboot.
Das Hausboot lag etwa 74 Meter von der Boje entfernt, die die Streckengrenze markiert, während die CPA-Regel 50 Meter vorschreibt. Todesursache war eine schwere Kopfverletzung.
Was die Untersuchung ergab
- Geschwindigkeit: etwa 70 mph beim Anflug auf das Hausboot, bei einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 90 mph.
- Zeitspanne: Zwischen dem Verlassen der Strecke und der Kollision reichen die Schätzungen je nach Beteiligten von drei bis sechs Sekunden.
- Mögliche Ursachen: Jeni Jelf, die die Untersuchung für die CPA leitete, nannte 13. Sie hält eine Ablenkung des Fahrers für wahrscheinlich, vermutlich im Zusammenhang mit der nicht am Handgelenk befestigten Reißleine, was auch seine Frau angab.
Material und Sicherheit
Der im Mai 1991 aus Bootssperrholz gebaute Hydroplane gehörte einem Freund des Fahrers. Nach einem Test am 19. Juni 2025 galt er als schwer zu lenken; es wurde ein Lenkungsdämpfer eingebaut, die Lenkung wurde geprüft und für normal befunden. Ein Kontrolleur prüft jedes Boot vor dem Rennen, doch der Fahrer entscheidet selbst, ob sein Boot renntauglich ist. Eine Sicherheitsbesprechung ist Pflicht, bei den Veranstaltungen sind Krankenwagen, Ersthelfer und Taucher anwesend.
Eine Saison 2026 ohne Rennen
Der Club setzte die Rennen unmittelbar nach dem Unfall aus. Die Saison 2025 wurde abgesagt, und der Club bestätigte, dass für den Rest von 2026 keine Rennen stattfinden. In Oulton Broad wird seit 1903 gefahren; die beiden früheren tödlichen Unfälle von 1988 und 1992 betrafen ganz andere Boote. Die Besitzerin des Hausbootes möchte, dass keine Hydroplanes mehr auf dem Broad fahren.
Die Redaktion verfolgt die weiteren Entwicklungen.
Häufige Fragen
Zu welchem Ergebnis kommt der Coroner zum Tod von Brett Duncan?
Er legte eine erzählende Schlussfolgerung vor: Brett Duncan starb nach der Kollision seines Hydroplanes mit einem Hausboot außerhalb der Rennstrecke, ein Fahrfehler trug dazu bei, dessen genaue Art ungeklärt ist.
Wann und wo ereignete sich der Unfall?
Am 24. Juli 2025, laut Coroner gegen 18:49 Uhr, auf Oulton Broad in Lowestoft (Suffolk), im neunten Lauf der LOBMBC-Meisterschaft.
Wird in Oulton Broad wieder gefahren?
Nein. Der Club setzte die Rennen nach dem Unfall aus, die Saison 2025 wurde abgesagt und für den Rest von 2026 gibt es kein Rennen mehr.
Quellen
- Powerboat News — Brett Duncan Inquest: Coroner Gives Narrative Conclusion
- Powerboat News — Brett Duncan Inquest: Bericht vom ersten Tag
Verfasst von der Karrazmotorsport-Redaktion, vor der Veröffentlichung geprüft. Einstellwerte: Bitte immer das Handbuch Ihres Fahrzeugs beachten. Unsere Leitlinien.
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